Aus der Geschichte der Franziskaner in St. Antonius, Kleefeld
1926 Der Hildesheimer Bischof Josef Ernst richtet die Anfrage an die Franziskaner, die Seelsorge in der neu zu gründenden Pfarrei St. Antonius zu übernehmen. Die Franziskaner der Provinz Thuringia mit Sitz in Fulda sagen zu.
1927 Grundsteinlegung von Kirche und Kloster
1946 Nach dem 2. Weltkrieg übernehmen die Franziskaner der Provinz Silesia das Antoniuskloster. Dieser Schritt war für die schlesischen Franziskaner notwendig, da sie vor dem Krieg mit Berlin-Pankow nur eine Niederlassung westlich der Oder-Neiße-Linie hatten, und nun neuen Lebensraum für ihre Brüder in Deutschland brauchten.
Das Kloster ist mit 13 Brüdern bis auf den letzten Platz gefüllt. Hannover wird gleichzeitig Sitz des Provinzialats der schlesischen Provinz.
Das Kloster ist mit 13 Brüdern bis auf den letzten Platz gefüllt. Hannover wird gleichzeitig Sitz des Provinzialats der schlesischen Provinz.
1998 Das Provinzialat der sächsischen Franziskanerprovinz wird von Werl nach Hannover verlegt. Hannover liegt geographisch in der Mitte der Provinz, die sich durch Zusammenschluss mit der schlesischen Provinz und der Provinz in der ehemaligen DDR zweimal nach Osten erweitert hat.
Die Saxonia umfasst das Gebiet von ganz Norddeutschland inklusive Westfalen und den "neuen Bundesländern"
Die Saxonia umfasst das Gebiet von ganz Norddeutschland inklusive Westfalen und den "neuen Bundesländern"
In der Folge wachsen die Kontakte der Provinzen untereinander bis hin zu dem Wunsche, im Jahr 2010 eine gemeinsame Provinz der Franziskaner in Deutschland zu bilden.
2006 Zur Saxonia gehören z.Z. 150 Brüder in 17 Niederlassungen.
Im Antoniuskloster in Hannover-Kleefeld leben z.Z. fünf Franziskaner.